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6. Oktober 2016

Flechten mit Weiden

Wie ihr vielleicht wisst habe ich sehr viele Weiden im Garten stehen, besser gesagt an der Grundstücksgrenze.

Eine Seite des Gartens wird vom Nachbargrundstück mit einem lebenden Weidenzaun abgegrenzt,
In den letzten Jahren ist dieser schön hoch und blickdicht gewachsen.
Die oberen Triebe werden jedes Jahr mit in die vorhandene Hecke eingeflochten.
Die Wildvögel fühlen sich sehr wohl darin und nutzen sie als Versteck- und Nistmöglichkeit.

Auch am oberen Ende stehen einige kleine Weidenbüsche.
Ich habe alle vor einigen Jahren selbst gesteckt, um immer genügend Vorrat für Flechtarbeiten zu haben,
Mittlerweile haben sie sich prächtig entwickelt und werden jedes Jahr beschnitten.

Den anliegenden Stauden, Bäumen und Sträuchern schadet das bei mir nicht, da mein Grundstück das ganze Jahr über sehr feucht ist.
Das kommt daher das am oberen Ende des Garten ein kleiner Bach entlang läuft.
Da wir auch noch eine kleine Hanglage haben breitet sich das Wasser gleichmäßig im ganzen Garten aus.

Letzte Woche habe ich die Weide am Gartenteich beschnitten, ursprünglich war es mal eine Hängekätzchenweide, jedoch kamen immer wieder die Wildtriebe durch.
Weil einige Vögel sich so gerne darin niederlassen um die Leckereien vom angrenzenden Futterplatz zu knacken habe ich ungefähr 5-6 starke Äste davon wachsen lassen.
Untenrum ist sie sozusagen noch hängend.

Aus den stärksten Ruten habe ich Rankobelisken geflochten, das hatte ich mir schon so lange vorgenommen.
Diese sollen nächstes Jahr einige der hohen Stauden stützen.
 

Zuerst habe ich 8-9 dicke Äste oben mit dünnen Weideneruten zusammengebunden, danach unten in einem Abstand von ca. 25cm zum Boden weitere dünne Ruten hineingeflochten.
In die Mitte wurden zur besseren Stabilität auch nochmal Äste eingeflochten. 

Die restlichen Weidenruten baue ich meist in die schon vorhandenen Flechtzäune ein, hier ist immer mal wieder was nachzubessern oder zu erneuern.



Ich liebe es mit Weiden- , Brombeer- oder Haselnussruten Zäune zu flechten.
Sie dienen bei mir nicht nur zur Deko, sondern auch um Stauden und Rosen zu stützen oder einfach nur um verschiedene Gartenabschnitte räumlich voneinander zu trennen.






5. April 2013

Totholzhecke Weiterbau


Die Totholzhecke wurde Anfang der Woche durch einige Kartoffelrosen erweitert, ebenfalls eingezogen sind schon Hartriegel und Schlehe.
Jeden Tag kann ich auch schon viele muntere Vöglein beobachten, die sich um und in der Hecke vergnügen, und diese anscheinend recht einladend finden.




Gestern habe ich die linke Seite der Hecke ausgebaut.
Dazu habe ich die schon vor Wochen geschnittenen Weidenruten, die seitdem im Keller in einem Gefäß mit Wasser schon reichlich Wurzeln gebildet haben, in einen vorher ausgehobenen Graben gepflanzt.




Zum Schluß habe ich noch ein paar Ruten von Haselnuß und Brombeere geschnitten und dazwischen geflochten.
Wenn die Weiden größer werden soll nach und nach immer mal wieder was mit eingeflochten werden.
Es fällt ja im Garten immer mal wieder Schnittgut an.




Ansicht von unten, man kann jetzt gut die kuschelige Vogel- Krabbel-Kriechtier-Hecke erkennen.



Ansicht von links, 
jetzt ist das Innere der Hecke nur noch durch einen kleinen Gang am linken Rand der Forsythie erreichbar.




Gepflanzt habe ich außerdem noch 
3 Sträucher (Kornelkirsche und 2x Amselbrotbaum)
, 2 Bäume (echte Mandel und Pfirsich)
 und 3 Rank-/Kletterpflanzen (wilder Wein, Hopfen und Efeu)


Heute kamen nun endlich noch die restlichen Pflanzen an, die wurden natürlich auch sofort noch eingebuddelt.
- Eingriffliger Weißdorn
- Gemeiner Schneeball
- Heckenkirsche
- Zierquitte
- Hainbuchen/Weibuchen
- Berberitze
- Rotbuche
- Traubenkirsche
Ach und nicht zu vergessen noch einige Apothekerrosen (Rosa gallica Officinalis).

Leider fehlen noch die aktuellen Bilder, da es schon zu dunkel zum Fotografieren war, diese folgen.

Nun sieht es schon richtig voll aus und muss nur noch alles kräftig wachsen.






3. März 2013

Vorhaben 2013

Was habt ihr für dieses Gartenjahr im Garten geplant??
Oder plant ihr nicht, sondern seit eher spontan???
Im Winter hat man so viel Zeit zum Überlegen, ich muss mir meine Ideen schon alle aufschreiben, bevor ich noch was vergesse.
Man findet aber auch so viele tolle Anregungen im Internet und auf den anderen wunderschönen Gartenblogs, ich könnte stundenlang Stöbern.....


Mein erstes Projekt
sobald der Schnee nun endlich mal weg ist, ist die Wildblumenwiese weiter zu gestalten, die ich im Herbst schon angefangen habe.




Es ist eine große Fläche auf der Südseite des Hauses zwischen den Obstbäumen.
Der Standort ist also ideal, da den ganzen Tag die Sonne dorthin scheint, und es auch nicht so feucht wie im Rest des Gartens ist.
Da mein Garten leichte Hanglage hat, kann ich das bestimmt auch gut mit den vielen Steinen gestalten, die ja immer wieder massenweise bei mir auftauchen.
Da es eine Magerwiese mit vielen verschiedenen Arten werden soll, wird die Umsetzung nicht so leicht werden, die Pflanzen brauchen nährstoffarmen, mageren, trockenen Boden.
Nun habe ich aber sehr gute Gartenerde, sehr nährstoffreich....
Zuerst habe ich letztes Jahr also den Rasen entfernt und umgestochen, so sah das ganze vor dem Winter aus:


Als nächstes werde ich den Rasensoden und den Mutterboden ca. 20 cm entfernen.
danach muss ich Steine, Schotter, Sand aufbringen, um das ganze abzumagern, so meine Vorstellungen.
Vorher oder währenddessen werde ich haufenweise Blumenzwiebeln eingraben.
Zum Schluss wird dann noch angesät und angepflanzt.
Die Wiese um das Beet herum möchte ich eigentlich auch noch weg haben, und einen schönen Weg gestalten, mit Steinen, evtl. aber auch mit Rindenmulch, oder beides kombiniert.

Mal sehen wie ich das nach meinen Vorstellungen umsetzen kann....



Das zweite Projekt 
ist das Errichten eines lebenden Zaunes zum Nachbargrundstück, da ich deren Hund nicht mehr ständig bei mir am Grundstück haben möchte und außerdem etwas mehr Privatsphäre.
Gestaltet soll der Zaun werden mit verschiedenen Holzarten wie Bambus, Hasel und Weide, geflochten, gesteckt ect., etwas kunterbunt durcheinander.
Dazu bewurzle ich momentan schon fleißig verschiedene Arten von Weiden.


Haselnuss wird von den großen Sträuchern geschnitten, Bambusstäbe habe ich vor ein paar Tagen günstig erworben.



Projekt Nummer 3
ist die Fertigstellung der Totholzhecke, welche ich letztes Jahr angefangen habe.

Sie soll vielen nützlichen Tieren Unterschlupf und Nistmöglichkeiten gewähren und befindet sich an der oberen Grundstücksgrenze zum Wald- und Wiesenrand hin.
Dazu sammle ich alles was ich an Ästen und Zweigen zusammentragen kann.
Folgendes Bild zeigt einen kleinen Totholzhaufen in Verbindung mit einem Steinhaufen.




Über weitere Projekte halte ich euch auf dem Laufenden, es sind genug geplant..... :-)





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