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3. Februar 2019

Winterwonderland

Der Winter hat uns immer noch fest im Griff, in den letzten zwölf Stunden sind ungefähr 15 cm Neuschnee gefallen.

Der Natur tut das gut, sie kann Winterruhe halten und sich auf die kommende anstrengende Saison vorbereiten.

Trotz des Schneefalls sind sehr viele Vögel an den Futterstellen.

Neben den üblichen Verdächtigen wie Kohlmeisen, Blaumeisen, Feldsperlinge, Rotkehlchen, Grünfinken und Amseln kann ich auch eher seltene Besucher wie Haubenmeisen, Schwanzmeisen, und den Buntspecht beobachten.

Ich mag es ja gerne wenn so viel Schnee liegt, der Garten ist dann so schön anzusehen.

Überall diese wunderschönen mit ganz viel fluffigem Puderzucker überzogenen Häubchen auf den Pflanzen, Bäumen und Sträuchern. 


Im Herbst lasse ich die Stauden stehen, nicht nur wegen dem Anblick im Winter, auch die Insekten und Vögel haben etwas davon. Sie dienen als Futter und Winterquartier und werden dann erst im Frühjahr geschnitten und in den Totholzhecken verteilt.


Den Garten versuche ich im Winter nicht zu betreten, ich will die Ruhe nicht stören.

Um die Futterstellen der Vögel zu befüllen benutze ich nur die kleinen Wege, die sich überall zwischen der "Wildnis" befinden.


Trotz des schönen Anblicks freue ich mich schon wieder auf die kommende Gartensaison, ich habe schon wieder so viele verschiedene Ideen im Kopf, mal sehen was ich davon dieses Jahr alles umsetzen kann.
 



LG Alex






8. April 2018

Endlich ist er da........der Frühling

Spätestens wenn die Stare in Scharen in meinem Garten einfallen weiß ich dass der Frühling da ist.
Man kann ihr Schnattern und Zwitschern schon von Weitem hören.
Systematisch werden dann erstmal alle Futterstellen im Garten geplündert und nebenbei die Nistkästen inspiziert.


Am besten schmecken ihnen die Rosinen, diese werden sofort vernichtet, die Amseln haben da leider das Nachsehen.

Ich liebe diese Kerlchen und hoffe sehr dass sich dieses Jahr wieder ein Pärchen findet um in meinem Garten zu brüten.


Die Frühlingsblumen stehen schon einige Tage in voller Blüte, und endlich kann ich auch die ersten Insekten daran beobachten.
Schmetterlinge, Honigbienen und einige Wildbienen konnte ich schon beobachten.

Die Blumenzwiebeln, welche im im Herbst in die Wildblumenwiese gesetzt hatte, sind zu meiner Freude alle aufgegangen und erfreuen mich jeden Tag aufs Neue.

Ohne die Krokus und Iris würde sie zu dieser Jahreszeit noch etwas trostlos aussehen.


Auch an anderen Stellen im Garten blüht es endlich wieder, der Pestwurz gefällt mir dabei immer besonders gut.
Von den Christrosen sind leider nur die hellen erblüht, die Blüten der dunklen Sorten sind im März nach erneutem Wintereinbruch leider alle erfroren.


Frösche un Kröten haben den Gartenteich auch schon wieder bevölkert, den ganzen Tag bis in die späten Abendstunden hört man das Quaken.

Den ersten Froschlaich konnte ich heute auch schon entdecken.
Der Laich der Kröten läßt mit Sicherheit auch nicht mehr lange auf sich warten, so wie die sich ins Zeug legen :-D


An der Steinmauer in der Einfahrt habe ich ein besonders schönes großes Exemplar einer Kreuzotter gefunden.
Sie war ungefähr 40 cm lang, in dieser Größe habe ich noch nie eine gesehen.
Es freut mich daher umso mehr dass sie anscheinend sehr großen Gefallen an meinem Garten gefunden und sich hier niedergelassen hat.



Die beiden Hummelkästen sind wieder mit neuem Material befüllt und an schattigen Plätzen positioniert.
Um der Hummel die Suche zu erleichtern wurde der Eingang noch etwas mit Moos dekoriert.
Ich hoffe sehr dass sich dieses Jahr mal eine Hummelkönigin dazu entschließt ihr Volk in einem der Kästen zu gründen.
Einige dicke Brummer konnte ich in den letzten beiden Tagen bereits auf ihrer Suche nach dem perfekten Nistplatz beobachten.


Ach es ist einfach herrlich wieder im Garten zu buddeln und zu beobachten wie sich wieder Leben nach einem langen Winter regt.
Auch unser "wilder" Kater findet das alles ganz aufregend und ist immer an meiner Seite.
Der gerade austreibende Baldrian hat es ihm im Moment besonders angetan, er könnte sich daran den ganzen Tag reiben.





LG Alex

30. Oktober 2017

Letzte herbstliche Eindrücke

Vor zehn Tagen noch zeigte sich der Herbst von seiner schönsten Seite., die Sonne schien und ließ meinen Garten in den wunderschönnsten bunten Herbstfarben erstrahlen.

Die leuchtend rot-orangen Blätter von Heidelbeeren, Wildrosen und Essigbaum kommen immer besonders gut zur Geltung.

Die Große Fetthenne ist immer noch sehr schön anzuschauen und erfreut viele Insekten wie Wildbienen und Schmetterlinge.
Die Spinnennetze finde ich im Herbst besonders toll. In den frühen Morgenstunden kann man sie sehr gut fotografieren, es hängt noch der Tau daran.
Verblühte Stauden sind für mich auch ein Augenschmaus,  ich lasse sie bis zum Frühjahr stehen.


Ich konnte noch einiges an Gemüse ernten, wie Zucchini, Kürbis, Bohnen, Kartoffeln und Mais.
Über die Bohnen habe ich mich dieses Jahr besonders gefreut, ich habe viele verschiedene Sorten angebaut und konnte von allen Samen für die nächste Saison ernten.
Dieses Jahr sind auch endlich mal die Kalebassen gut gewachsen, damit hatte ich bisher nie viel Erfolg. Die Kalebasse "Cobra" ist besonders schön geworden, ich werde versuchen daraus ein Futterhäuschen für die Vögel zu machen.
Auch über die Kartoffeln habe ich mich gefreut, sie waren ein Experiment im Kartoffelturm, welches gut funktioniert hat. Das werde ich nächstes Jahr wieder machen und noch ausweiten.

Das einzige Obst, welches ich noch ernten konnte, waren die Himbeeren. Sie sind im Oktober noch schöner und leckerer als die Monate davor.

Die Chili- und Paprikapflanzen habe ich Anfang des Monats schon ins Haus stellen müssen, sie wären mir sonst wahrscheinlich nachts erfroren.
Auf der Fensterband haben sie sich sehr wohl gefühlt und noch schön Farbe bekommen. 

Leider war der Oktober nicht wirklich golden, er war wie schon der Sommer viel zu nass und kalt.
Seit einigen Tagen hat sich das Wetter sehr verschlechtert, es graupelt und ist alles grau in grau, der erste Schnee liegt auch schon in der Luft, lange wird es nicht mehr dauern.

Zum Glück konnte ich noch ein paar schöne Erinnerungfotos knipsen, sie helfen mir die trübe Jahreszeit zu überstehen und ich freue mich jetzt schon wieder auf die nächste Gartensaison.

Von den Herbstastern blühen Ende Oktober nur noch die zwei weißen Sorten, alle anderen sind leider schon verblüht.
Es ist Wahnsinn wie viele Insekten zu dieser Jahreszeit noch bei mir unterwegs sind, es hat den ganzen Tag nur so gesummt und gebrummt.

Auf der Wildblumenwiese und in den anderen Staudenbeeten blühen noch:
- Gemeine Wegwarte
- Herbsteisenhut
- verschiedene Storchschnabel
- verschiedene Malven

- Minze
- Natternkopf
- Kapuzinerkresse
- Borretsch 

Die Ringelblumen waren dieses Jahr lange nicht zu sehen, fast hätte ich sie schon als vermisst gemeldet. Dafür blühen sie jetzt umso schöner und werden auch noch eine ganze Weile zu sehen sein.

Sonnenblumen und die Staudensonnenblumen sind ein toller Blickfang und die Vögel holen sich nach dem Verblühen sehr gerne die Samen.

Die Goldwaldrebe (Clematis tangutica) ist dieses Jahr das erste Mal so richtig gut und viel gewachsen. Woran es lag dass sie bisher etwas zickig war weiß ich leider nicht. Jedenfalls hat sie sich jetzt anscheinend an ihren Standort gewöhnt und verwöhnt mich mit unzähligen wunderschönen Blüten.





LG Alex

27. August 2017

Sommerzeit

Der Sommer könnte für mich ewig dauern. Ich liebe es die Tiere im Garten zu beobachten und jeden Tag neue Blüten zu entdecken.
In der Dämmerung sitze ich so gerne auf der Terrasse und lausche der Amsel bei ihrem Gesang. Später dann kann ich die Nachtigall oben im Wald singen hören.

Zur Paarungszeit der Igel laufen diese wie aufgescheuchte Hühner im Garten hinter einander her und geben die typischen Laute von sich. Wenn ich auf der Terrasse sitze muss ich die Füße einziehen, um ihnen nicht im Weg zu sitzen. Das Trockenfutter für die Katzen haben sie auch für sich entdeckt, es schmeckt ihnen anscheinend sehr lecker, und die Katzen haben das Nachsehen.
Wie viele Igel in meinem Garten wohnen weiß ich leider nicht genau, in der Totholzheckenecke fühlen sie sich jedenfalls sehr wohl.

Auch unter der Terrasse haben sie sich anscheinend einen Platz zum Schlafen eingerichtet.

Ab Juli kann man dann auch die Grillen in den hohen Gräsern und Sträuchern bis spät in die Nacht hinein zirpen hören.
Auch die Glühwürmchen kann man zu dieser Zeit im ganzen Garten umher schwirren sehen, sie vollziehen wunderschöne Tänze in der Luft.
Ich habe versucht ihre Lichter mit der Kamera einzufangen, jedoch ist mir das nicht so gut gelungen.

Über Insekten kann ich mich dieses Jahr nicht beschweren, an den zahlreichen schönen warmen Tagen hat es im Garten nur so gesummt und gebrummt.


 


Leider hatte ich diesen Sommer nicht so viel Zeit zum Bloggen, deshalb gibt´s hier jetzt noch ein paar Impressionen von all der schönen Blütenpracht und einigen Gartenausschnitten von den Monaten Juni, Juli und August.








 


 













 









Den Gartenteich kann man momentan nur noch erahnen, die Stauden haben den Uferbereich für sich erobert. Den Fröschen scheint es aber zu gefallen, momentan gibt es jeden Abend ein wunderbares Froschkonzert.







Die Wildblumenwiese hat mich auch dieses Jahr wieder nicht enttäuscht, sie wird von Jahr zu Jahr immer schöner. Ich könnte mich den ganzen Tag daneben setzen und den Insekten bei der Arbeit zusehen und zuhören.











LG Alex





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