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30. Oktober 2017

Letzte herbstliche Eindrücke

Vor zehn Tagen noch zeigte sich der Herbst von seiner schönsten Seite., die Sonne schien und ließ meinen Garten in den wunderschönnsten bunten Herbstfarben erstrahlen.

Die leuchtend rot-orangen Blätter von Heidelbeeren, Wildrosen und Essigbaum kommen immer besonders gut zur Geltung.

Die Große Fetthenne ist immer noch sehr schön anzuschauen und erfreut viele Insekten wie Wildbienen und Schmetterlinge.
Die Spinnennetze finde ich im Herbst besonders toll. In den frühen Morgenstunden kann man sie sehr gut fotografieren, es hängt noch der Tau daran.
Verblühte Stauden sind für mich auch ein Augenschmaus,  ich lasse sie bis zum Frühjahr stehen.


Ich konnte noch einiges an Gemüse ernten, wie Zucchini, Kürbis, Bohnen, Kartoffeln und Mais.
Über die Bohnen habe ich mich dieses Jahr besonders gefreut, ich habe viele verschiedene Sorten angebaut und konnte von allen Samen für die nächste Saison ernten.
Dieses Jahr sind auch endlich mal die Kalebassen gut gewachsen, damit hatte ich bisher nie viel Erfolg. Die Kalebasse "Cobra" ist besonders schön geworden, ich werde versuchen daraus ein Futterhäuschen für die Vögel zu machen.
Auch über die Kartoffeln habe ich mich gefreut, sie waren ein Experiment im Kartoffelturm, welches gut funktioniert hat. Das werde ich nächstes Jahr wieder machen und noch ausweiten.

Das einzige Obst, welches ich noch ernten konnte, waren die Himbeeren. Sie sind im Oktober noch schöner und leckerer als die Monate davor.

Die Chili- und Paprikapflanzen habe ich Anfang des Monats schon ins Haus stellen müssen, sie wären mir sonst wahrscheinlich nachts erfroren.
Auf der Fensterband haben sie sich sehr wohl gefühlt und noch schön Farbe bekommen. 

Leider war der Oktober nicht wirklich golden, er war wie schon der Sommer viel zu nass und kalt.
Seit einigen Tagen hat sich das Wetter sehr verschlechtert, es graupelt und ist alles grau in grau, der erste Schnee liegt auch schon in der Luft, lange wird es nicht mehr dauern.

Zum Glück konnte ich noch ein paar schöne Erinnerungfotos knipsen, sie helfen mir die trübe Jahreszeit zu überstehen und ich freue mich jetzt schon wieder auf die nächste Gartensaison.

Von den Herbstastern blühen Ende Oktober nur noch die zwei weißen Sorten, alle anderen sind leider schon verblüht.
Es ist Wahnsinn wie viele Insekten zu dieser Jahreszeit noch bei mir unterwegs sind, es hat den ganzen Tag nur so gesummt und gebrummt.

Auf der Wildblumenwiese und in den anderen Staudenbeeten blühen noch:
- Gemeine Wegwarte
- Herbsteisenhut
- verschiedene Storchschnabel
- verschiedene Malven

- Minze
- Natternkopf
- Kapuzinerkresse
- Borretsch 

Die Ringelblumen waren dieses Jahr lange nicht zu sehen, fast hätte ich sie schon als vermisst gemeldet. Dafür blühen sie jetzt umso schöner und werden auch noch eine ganze Weile zu sehen sein.

Sonnenblumen und die Staudensonnenblumen sind ein toller Blickfang und die Vögel holen sich nach dem Verblühen sehr gerne die Samen.

Die Goldwaldrebe (Clematis tangutica) ist dieses Jahr das erste Mal so richtig gut und viel gewachsen. Woran es lag dass sie bisher etwas zickig war weiß ich leider nicht. Jedenfalls hat sie sich jetzt anscheinend an ihren Standort gewöhnt und verwöhnt mich mit unzähligen wunderschönen Blüten.





LG Alex

4. Oktober 2016

Insektenmagnete im Herbst

Der September hat sich bei uns ja von seiner schönsten Seite gezeigt.
Momentan ist es zwar wieder etwas kälter und sehr nass, aber ich bin guter Dinge dass wir noch einen goldenen Oktober bekommen werden.

Die Insekten sind jedenfalls immer noch fleißig im Garten unterwegs und erfreuen sich momentan am Nektar der Herbstastern. 
 Besonders begehrt scheinen die weißen Sorten zu sein, dort konnte ich die meisten Insekten entdecken.

Es tummeln sich Honig- und Wildbienen, Hummeln, Schmetterlinge und noch viel mehr.


Dieses süße kleine Wildbienchen konnte ich beim Putzen der Fühler fotografieren.





Außer den Astern blühen momentan noch folgende Pflanzen, welche auch richtig gut von den kleinen Brummern angenommen werden:


Dieses Jahr hatte ich seit langer Zeit mal wieder verschiedene Sorten Kapuzinerkresse, diese hier fand ich besonders schön.


Es blüht sogar noch ein Kürbis, daraus wird wohl nichts mehr werden, aber trotzdem schön anzuschauen.



Die Herbstanemonen sind bei mir im Garten ganz zarte Pflänzchen, oft muss ich nach ihnen suchen.

Die Staudensonnenblumen erfreuen mich nun auch schon seit vielen Jahren.
Ich bin der Meinung sie gehören einfach zum Herbst.


Die Silberkerze ist eine meiner Lieblinge, ich finde die Blütenfarbe einfach wundervoll.



Die weißen Astern mal in voller Pracht.
Sie haben sich in den letzten Jahren sehr gut vermehrt und mittlerweile überall im Garten ihren Platz gefunden.




Die große Fetthenne kommt nach Beliebtheitsgrad gleich hinter den Astern, auch hier kann ich Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge beobachten.


3. Oktober 2016

Gartenprojekte - Magerbeet

Da die Wildblumenwiese/Magerwiese, welche ich vor 4 Jahren angelegt habe, ein voller Erfolg war, habe ich mir überlegt noch weitere Magerbeete anzulegen.

Die Vielfalt an Pflanzen und deren Besucher ist einfach mit nichts zu übertreffen.

Das Staudenbeet unter der Birke habe ich im Mai kurzentschlossen aufgelöst.
Kurz ist gut, ich habe fast 2 Tage damit verbracht die Pflanzen auszugraben, sie an anderer Stelle im Garten wieder einzupflanzen, und das Beet dann von der "fetten" Erde zu befreien.

 vor der Aktion 
Zum Glück hatte ich damals beim Anlegen des Beetes für eine gute Drainage aus Steinen und Schotter gesorgt, so konnte ich mir diese Arbeit wenigstens ersparen.

Nachdem das Beet soweit endlich leer war habe ich viele viele Schubkarren Sand durch den kompletten Garten gekarrt, das Beet muss ja mager werden.




Nach dem Befüllen mit Sand habe ich diesen dann noch auf ganz einfache Weise verdichtet :-D




Gesät habe ich verschiedene Wildblumensamen, ich habe sie mir selbst zusammen gestellt:
Malve, Leimkraut, Ysop, Fingerhut, Wegwarte, Wiesensalbei, Esparsette, Wiesenkümmel, Wilde Möhre, Borretsch, Kerbel, Phazelie, Dill, Koriander, Ringelblume, Hornklee, Wiesenskabiose, roter Lein, Königskerzen, Netternkopf.....

Das Wetter hat nach der Aussaat glücklicherweise mitgespielt, ich musste nicht allzu oft gießen.
Bereits nach einer Woche keimten die ersten Sämlinge.




Anfangs musste ich hin und wieder ein paar Vögel vertreiben, sie fanden die Samen ziemlich lecker.
Auch Ameisen haben mir einige verschleppt.



Mit der Neuanlage einer Wildblumenwiese muss man Geduld haben,
Nach 4 Wochen sieht man immer noch nicht wirklich mehr.




Nach fast 8 Wochen sieht des Beet nun endlich nach einer kleinen Wildblumenwiese aus.
Soweit ich das beurteilen kann sind fast alle Samen aufgegangen und die kleinen Pflänzchen von den Schnecken verschont worden.



Im Juli und August erstrahlte die kleine Magerwiese dann endlich in ihrer vollen Pracht.
Ein tolles Blütenmeer und viele verschiedene Insekten.
 Leider lässt sich die wahre Schönheit nicht immer in Bildern festhalten.




















LG Alex





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