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5. Juni 2017

Großer Gartenrundgang

Der Mai ist nun vorbei und ich konnte einiges im Garten erledigen. Das Wetter war einfach nur traumhaft, alles ist so schnell gewachsen, und jeden Tag gibt es neue Blüten zu bewundern.

Die Blau- und Kohlmeisenpaare haben erfolgreich ihren Nachwuchs groß gezogen und die kleinen Piepmätze sind ausgeflogen.

Die Obstbäume haben dieses Jahr besonders viele Blüten getragen, Hummeln, Wildbienen und alle anderen Insekten waren und sind jeden Tag sehr fleißig und sammeln Nektar und Pollen.
Gerade sehr beliebt bei den Hummeln sind der Bachnelkenwurz, Beinwell und Storchschnabel.



Im Gartenteich entwickeln sich die Kaulquappen sehr gut, obwohl dieses Jahr wieder sehr viele Molche unterwegs sind.
Ich bin gespannt wie viele Frösche und Kröten dieses Jahr an Land kommen.


Auch für meine Mietzen gibt es den ganzen Tag etwas neues zu entdecken. So ein Mäuseloch kann schon sehr interessant sein, da kann man sich den ganzen Tag davor aufhalten.
 

Leider verstehen sich Kater und Katze nicht so gut und es kommt auch mal zu Streitereien.


Der Steingarten direkt neben der Terrasse ist kaum noch als solcher zu erkennen, auch der Weg rundherum ist mittlerweile fast komplett überwuchert.
Das Gartenhäuschen müsste längst gestrichen werden, doch das lasse ich lieber weil sich Wespen und Hornissen das alte Holz abschaben für ihren Nestbau.

Anfang April sieht der Gartenteich immer sehr trüb aus weil sich darin sehr viele Frösche und Kröten tummeln. 
Jetzt ist das Wasser wieder schön klar, man kann bis zum Grund sehen, auch alleine wegen der vielen Unterwasserpflanzen, die das Wasser klären und mit Sauerstoff anreichern.
Die Stauden am Uferrand sind wieder schön üppig gewachsen.





Ein Blick über den Steingarten hinweg, dahinter der Gartenteich und ganz oben im Hintergrund die Totholzheckenecke.
 
Die Steinpyramide oberhalb vom Gartenhaus ist momentan kaum zu sehen. An sonnigen Tagen sonnen sich hier die Schmetterlinge, auch Eidechsen fühlen sich dort sehr wohl.


Die Totholzheckenecke entwickelt sich jedes Jahr schöner und dichter. Dort wohnen Igel und auch die Vögel halten sich gerne dort auf.
Apotheker- und Apfelrosen fangen gerade an zu blühen.



Im Inneren sieht es dort so aus, schön kuschelig gemütlich wie ich finde.

Links daneben befindet sich das "Insektenhotel" mit sehr vielen verschiedenen Nisthilfen für Wildbienen. Ab dem späten Nachmittag bis Sonnenuntergang wird es von der Sonne beschienen und es herrscht sehr reger Betrieb. 

Es macht einfach Spaß die Insekten dabei zu beobachten wie sie ihren Nachwuchs mit Pollen versorgen.

Rechts neben der Totholzhecke führt ein Kiesweg zum Kompostplatz, schön versteckt hinter Rankhilfen mit Rosen, Geißblatt und einem Staudenbeet.



Die Wildblumenwiese fängt jetzt im Juni erst an richtig interessant zu werden, es blühen jeden Tag neue Pflanzen und man hört es summen und brummen.


 
Den Weg rundherum habe ich dieses Jahr mit frischem Rindenmulch bedeckt, allerdings ist er schon wieder von vielen Sämlingen bedeckt.
 

Ein Teil der Terrasse wird von einer Steinmauer aus Natursteinen begrenzt. Die Wärme der Steine lockt viele Eidechsen an die sich darauf sonnen.

Ein paar Topfpflanzen und Deko darf natürlich auch nicht fehlen.

 


Den Bereich im Vorgarten habe ich dieses Jahr auch endlich mal etwas verschönert, dort sah es immer so kahl aus ohne Deko.
Ich hatte beim Aufräumen des Holzplatzes ein paar große Stämme übrig, die habe ich kurzerhand als Unterbau für ein paar Topfpflanzen umfunktioniert.
 

 




LG Alex

30. September 2016

Hummelkasten - DIY

Auf der Suche nach Ideen zum Bau von Insektennisthilfen bin ich im Internet immer wieder auf Bilder von Hummelkästen gestoßen.
Ich finde diese "Behausungen" sehr schön und vor allem sehr nützlich.

Da ich sehr viele verschiedene Arten von Hummeln im Garten habe, und besonders im Frühjahr viele Königinnen auf der Suche nach einem geeigneten Nistplatz beobachten kann, habe ich mich Anfang Mai dazu entschlossen selbst einen zu bauen.

Der Zeitpunkt um einen solchen Hummelkasten aufzustellen war eigentlich schon zu spät, die Hummelköniginnen fliegen im zeitigen Frühjahr, aber ich konnte zu dieser Zeit immer noch die ein oder andere "Suchende" entdecken.

Eine wirklich gut beschriebene und bebilderte Anleitung konnte ich auf der Seite von Jürgen Börner finden: Hummelfreund.com
Überhaupt ist seine Internetseite für alle Hummelliebhaber sehr empfehlenswert.


Holz habe ich ja zum Glück immer auf Vorrat im Keller, aber auch das andere Material war vorhanden, ich habe nichts dazu kaufen müssen.


Zuerst habe ich nach Anleitung die beiden Seitenteile, Vorderseite, Rückseite, Dach und Boden angezeichnet und ausgesägt.



Mit Holzleim und Schrauben werden dann alle Teile miteinander verbunden.




In die beiden Seitenteile werden Luftlöcher gebohrt und mit einem feinmaschigen Gitter vor unbefugten Besuchern geschützt.
Ich habe hier so eine Art Schleifgitter verwendet, es erschien mir sehr geeignet.
Die Lüftungsöffnungen sind sehr wichtig, man glaubt kaum wie warm und feucht es in einem Hummelkasten werden kann wenn sich erst mal die Hummeln eingenistet haben.
.




In die Vorderseite wird nun auch noch ein kleines Loch gebohrt. 
Hier wird zum Schluss der Schlauch, der ins Innere führt, angeschlossen.



Der Hummelkasten soll noch einen Vorbau bekommen.
Das war mir wichtig um die nistenden Hummeln vor Schmarotzern zu schützen.

Wieder wurden nach Bauanleitung alle Teite zurechtgesägt und geschliffen und mit Schrauben und Leim verbunden.



Der Vorbau war meiner Meinung nach etwas schwierig zusammen zu bauen.
Es sind viele kleine wichtige Details zu beachten.



Die Klappe war das Schwierigste.
Ich habe es aber gut gemeistert und das Wichtigste ist dass sie funktioniert.




Für den Innenraum des Kastens benötigt man einen Pappkarton.
Auch hier werden wieder viele kleine Lüftungslöcher in die Oberseite gestochen oder gebohrt.



Befüllt wird der Karton mit Kapokfasern, ein Naturprodukt und das beste und sicherste Füllmaterial für diesen Zweck.
Ich habe mir einen großen Beutel aus dem Internet bestellt, dieser reicht für etliche Befüllungen.



In das Loch auf der Vorderseite wird ein Schlauch bis ins Innere des Nestes gelegt.
Ich habe einen flexiblen Teichschlauch verwendet und noch ein wenig Moos mit hineingelegt.



Der Karton kann danach verschlossen werden und in den Nistkasten gestellt werden.

Zum Schluss habe ich den Kasten noch mit wetterfester Farbe angemalt und den Vorbau angeschraubt.

Das Dach wurde mit Dachpappe gedeckt, es ist abnehmbar, um das Nest jedes Jahr neu machen zu können.

Aufgestellt wird die Nisthilfe an einem schattigen Platz im Garten.
Volle Sonne wäre fatal für die Brut der Hummeln, es würde zu heiß im Inneren werden.





Weil ich noch so viel Baumaterial übrig hatte, habe ich gleich noch einen zweiten Kasten gebaut.
Den Vorbau habe ich hier etwas anderes gestaltet.
Zum einen war diese Bauweise etwas einfacher, zum anderen möchte ich testen welcher von beiden besser angenommen wird.





Der Zusammenbau ist das Gleiche Prinzip wie beim ersten Hummelkasten, nur der Vorbau wird etwas anders angebracht.





Beide Kästen habe ich an verschiedenen Orten im Garten aufgestellt.
Leider war ich wie oben schon vermutet dieses Jahr zu spät dran um eine Hummelkönigin anzulocken.
Ich habe zwar versucht die ein oder andere doch noch einzufangen, doch ist es mir nicht gelungen.

So hoffe ich nun auf einen Erfolg im nächsten Frühjahr.




LG Alex










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