Gestern habe ich endlich die ersten Minuten in diesem Jahr im Garten verbringen können.
Das grau-trübe Wetter hat mal eine Pause eingelegt und die Sonne hat etwas gelacht, zwar nicht viel, aber immerhin.
Leider ist es trotzdem noch sehr frisch, in der Nacht liegen die Temperaturen immer noch unter Null.
Man liest viel über den Zeitpunkt um die Nistkästen der Vögel zu säubern, für mich hat es sich seit Jahren bewährt dies im März zu erledigen.
Die Vorteile sind zum einen dass zu dieser Zeit noch keine Vögel darin brüten, zum anderen bieten die alten Nester vielen verschiedenen Tieren wie Insekten, Siebenschläfern, Haselmäusen oder den Vögeln selbst ein kuscheliges Winterquartier.
Die alten Nester sollten aus dem Nistkasten unbedingt jedes Jahr entfernt werden, da die Vögel dies nicht erledigen können. Sie würden ihre Nester einfach auf das alte, schon vorhandene Nest aufbauen, und irgendwann wäre kein Platz mehr.
Nesträuber hätten es zudem leichter an die Brut heranzukommen, da diese zwangsweise dann immer weiter nach oben zum Einflugloch rutschen würde.
Noch ein wichtiger Grund für die Reinigung ist, dass die alten Vogelnester mit Parasiten wie Flöhen und Milben befallen sein könnten. Durch das Entfernen besteht für die kommende Brutsaison keine Gefahr mehr. Es reicht hier vollkommen die Kästen mit einem kleinen Besen zu säubern, bitte keine Reinigungsmittel verwenden.
Es ist wirklich immer wieder faszinierend zu sehen welches Nistmaterial die Vögel verwenden.
Den größten Anteil in den Nestern hat bei mir das Moos. Das verwundert mich nicht wirklich, denn Moos ist bei mir im Garten wirklich überall zu finden.
Auch die vielen Katzen- und Hundehaare überraschen mich nicht, die gibt es hier auf dem Dorf zuhauf.
Leider habe ich in einem der Nester auch eine Nylonschnur gefunden, nicht sehr lang, aber doch noch lang genug um sich darin zu verfangen.
Vor vier oder fünf Jahren habe ich insgesamt sieben Meisenkästen aufgehängt. Dabei habe ich etwas experimentiert und jeden einzelnen in eine andere Himmelsrichtung ausgerichtet um zu sehen welcher davon bevorzugt angenommen wird.
Ich kann dazu nur folgendes sagen, es ist den Meisen vollkommen egal wohin der Eingang zeigt, sie werden ohne Ausnahme alle jedes Jahr belegt. Die Einflugöffnung ist bei allen gut vor Regen geschützt.
Die einzigen Nistkästen die noch nie benutzt wurden sind die beiden Kästen für die Stare (und der Halbhöhlenkasten für das Rotkehlchen).
Die Starenkästen sind jedes Jahr heiß umkämpft, es wird auch Nistmaterial eingetragen, aber gebrütet wird nicht.
Ich kann es mir leider nicht erklären woran es liegt. Gefällt ihnen der Platz des Kastens nicht oder finden sie eine bessere Möglichkeit?
Dazu muss ich noch anmerken dass hier in der Gegend sehr viele Brutmöglichkeiten angeboten werden.
Ich habe mich jedenfalls heute dazu entschieden die beiden Starenkästen an einem anderen Platz im Garten anzubringen, mit der Hoffnung endlich mal Nachwuchs zu bekommen.
Nachdem ich mit der Inspizierung der Nistkästen fertig war habe ich noch einen kurzen Gartenrundgang gemacht um nach dem Rechten zu sehen.
Es blühen tatsächlich schon ein paar Frühlingsboten, Schneeglöckchen, Winterling, Christrose, Krokus
und die Weide.
Das hätte ich bei den Temperaturen eigentlich nicht erwartet.
Umso mehr habe ich mich darüber gefreut, der Frühling ist nicht mehr fern.
LG Alex
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7. März 2019
9. Mai 2017
Der Monat Mai kann so schön sein.....
....wenn er denn will.
Das erste Wochenende im Mai war ja nicht so prickelnd, es war wie schon der gesamte April kalt und regnerisch.
Der vergangene Samstag und Sonntag war schon etwas freundlicher, die Sonne hat sich ab und zu mal blicken lassen und hat den Garten und mein Gemüt erwärmt.
Leider ist es gerade wieder sehr eisig, nachts gehen die Temperaturen wieder unter den Gefrierpunkt.
Es wird Zeit dass die Eisheiligen schnell von dannen ziehen und der Wonnemonat Mai endlich das hält was er eigentlich verspricht.
Der Garten trotzt der Kälte, die Kirschbäume stehen in voller Blüte. Wenn die Sonne hin und wieder rauskommt kann man zum Glück das Summen und Brummen der Bienen und Hummeln hören, die fleißig ihrere Arbeit nachgehen.
In dem restlichen kleinen Stückchen Wiese blüht gerade wunderschön das Wiesenschaumkraut, es ist über die Jahre angeflogen und hat sich schön verbreitet. Da der Rasen bei mir sehr feucht und fett aber nicht gedüngt ist, fühlt es sich hier besonders wohl.
Ich habe beschlossen dieses Jahr den Rasen mal wachsen zu lassen um zu sehen welche Pflanzen noch auftauchen. Wird er mir dann doch mal zu hoch werde ich ihn mit der Sense bearbeiten, so habe ich auch wieder schönen natürlichen Mulch für die Beete.
An der Südseite des Hauses blühen die Obststräucher, Johannisbeere, Stachelbeere und Maibeere und erfreuen die Insekten, am beliebtesten sind die Blüten bei den Hummeln.
Die Tulpen blühen auch noch überall verstreut im Garten. Die Wildtulpe "Zwerg-Stern-Tulpe (tulipa tarda)" gefällt mir besonders gut, sie sind auch recht vermehrungsfreudig. Sie fühlen sich unter den Obstbäumen sehr wohl.
Der Steingarten ist wie jedes Jahr ab Mai nicht mehr als Solcher zu erkennen, man sieht keinen einzigen Stein mehr, die Pflanzen haben sich den Platz erobert.
Im Mai blühen hier neben Lungenkraut und Teppichphlox noch das kriechende Fingerkraut, Schleifenblume und das Blaukissen.
Dem Silberblatt gefällt es in meinem Garten sehr gut. Zu meiner Freude hat es sich in den letzten Jahren gut ausgebreitet.
Die Zypressenwolfsmilch ist nicht Jedermanns Geschmack, ich finde sie trotzdem sehr schön und habe nichts dagegen wenn sie sich vermehrt. Sie wächst bei mir hauptsächlich am Teichrand zwischen den Steinen und darf da gerne bleiben.
Viele andere Pflanzen stehen bereits in den Startlöchern und warten nur darauf von der Sonne erweckt zu werden.
Ich hoffe sehr dass es in den nächsten Tagen endlich richtig warm wird.
LG Alex
Das erste Wochenende im Mai war ja nicht so prickelnd, es war wie schon der gesamte April kalt und regnerisch.
Der vergangene Samstag und Sonntag war schon etwas freundlicher, die Sonne hat sich ab und zu mal blicken lassen und hat den Garten und mein Gemüt erwärmt.
Leider ist es gerade wieder sehr eisig, nachts gehen die Temperaturen wieder unter den Gefrierpunkt.
Es wird Zeit dass die Eisheiligen schnell von dannen ziehen und der Wonnemonat Mai endlich das hält was er eigentlich verspricht.
Der Garten trotzt der Kälte, die Kirschbäume stehen in voller Blüte. Wenn die Sonne hin und wieder rauskommt kann man zum Glück das Summen und Brummen der Bienen und Hummeln hören, die fleißig ihrere Arbeit nachgehen.
In dem restlichen kleinen Stückchen Wiese blüht gerade wunderschön das Wiesenschaumkraut, es ist über die Jahre angeflogen und hat sich schön verbreitet. Da der Rasen bei mir sehr feucht und fett aber nicht gedüngt ist, fühlt es sich hier besonders wohl.
Ich habe beschlossen dieses Jahr den Rasen mal wachsen zu lassen um zu sehen welche Pflanzen noch auftauchen. Wird er mir dann doch mal zu hoch werde ich ihn mit der Sense bearbeiten, so habe ich auch wieder schönen natürlichen Mulch für die Beete.
An der Südseite des Hauses blühen die Obststräucher, Johannisbeere, Stachelbeere und Maibeere und erfreuen die Insekten, am beliebtesten sind die Blüten bei den Hummeln.
Die Tulpen blühen auch noch überall verstreut im Garten. Die Wildtulpe "Zwerg-Stern-Tulpe (tulipa tarda)" gefällt mir besonders gut, sie sind auch recht vermehrungsfreudig. Sie fühlen sich unter den Obstbäumen sehr wohl.
In der wilden Totholzheckenecke blühen gerade Felsenbirne, Traubenkirsche und das fliederblütige Geißblatt, welches sich hinter den Apothekerrosen an einem Flechtzaun entlang rankt.
Der Steingarten ist wie jedes Jahr ab Mai nicht mehr als Solcher zu erkennen, man sieht keinen einzigen Stein mehr, die Pflanzen haben sich den Platz erobert.
Im Mai blühen hier neben Lungenkraut und Teppichphlox noch das kriechende Fingerkraut, Schleifenblume und das Blaukissen.
Dem Silberblatt gefällt es in meinem Garten sehr gut. Zu meiner Freude hat es sich in den letzten Jahren gut ausgebreitet.
Die Zypressenwolfsmilch ist nicht Jedermanns Geschmack, ich finde sie trotzdem sehr schön und habe nichts dagegen wenn sie sich vermehrt. Sie wächst bei mir hauptsächlich am Teichrand zwischen den Steinen und darf da gerne bleiben.
Viele andere Pflanzen stehen bereits in den Startlöchern und warten nur darauf von der Sonne erweckt zu werden.
Ich hoffe sehr dass es in den nächsten Tagen endlich richtig warm wird.
LG Alex
20. April 2017
Naturgarten im April
Leider ist momentan nicht wirklich passendes Gartenwetter. Es ist sehr kalt und es graupelt immer wieder.
Nicht mal die Katzen verlassen die Wohnung, auch kann ich draußen nur hin und wieder einen Vogel oder ein Eichhörnchen am Futterplatz entdecken. Insekten fliegen bei diesem Wetter nicht und haben sich hoffentlich an einen warmen Ort zurückgezogen.
Die letzten Tage vor Ostern ist jedoch einiges im Garten passiert, da war das Wetter schon schön angenehm warm und trocken.
Im fischfreien Gartenteich haben sich bereits im März Grasfrösche und Erdkröten versammelt und laute Paarungskonzerte und wilde Orgien veranstaltet.
Der Froschlaich wird anfangs immer noch von den Fröschen bewacht, später sind sie dann plötzlich verschwunden.
Die langen Laichschnüre der Kröten sind überall um die im Wasser wachsenden Pflanzen geschnürt, immer wieder faszinierend wie sie aneinanderhalten.
Leider habe ich auch Molche im Teich, ich kann oft beobachten wie sie vom Froschlaich naschen, der Krötenlaich bleibt unberührt, ist anscheinend nicht so lecker...
Der Weg um die Wildblumenwiese war schon lange überfällig, das letzte Mal habe ich glaube ich vor 3 Jahren Rindenmulch darauf verteilt.
Dieser war nach den Jahren langsam verrottet, weggetragen, weggebuddelt, aufgebraucht.
Er sieht nicht nur schön aus wie ich finde, ich liebe auch diesen Geruch, und es läßt sich einfach sehr angenehm darauf laufen.
Die Amseln suchen darin gerne nach Würmen und Insekten, auch samen sich gerne die Pflanzen der Wildblumen darin aus.
Insgesamt habe ich fast 1000 Liter Rindenmulch verteilt.
Die letztes Jahr im Frühjahr selbstgebauten Hummelkästen habe ich bereits im März aufgestellt und hoffe seit dem darauf dass sie bezogen werden.
Ich habe seit dem Aufstellen schon einige Hummelköniginnen auf der Suche nach einer Nistmöglichkeit beobachten können. Drei davon konnte ich auch vorsichtig einfangen und in den Kasten kriechen lassen, doch leider hat ihnen der Platz wohl nicht gefallen.
Da die Königinnen ja meist in Erdnähe nach einem Loch im Boden suchen habe ich jetzt noch ein Experiment gestartet.
Ich habe einen Schlauch unter der Erde bis zum Eingang gelegt, vielleicht verirrt sich auf diese Weise ja noch eine Hummel in den Kasten.
So hoffe ich bald auf schönes warmes Wetter und darauf es nochmal versuchen zu können.
LG Alex
Nicht mal die Katzen verlassen die Wohnung, auch kann ich draußen nur hin und wieder einen Vogel oder ein Eichhörnchen am Futterplatz entdecken. Insekten fliegen bei diesem Wetter nicht und haben sich hoffentlich an einen warmen Ort zurückgezogen.
Die letzten Tage vor Ostern ist jedoch einiges im Garten passiert, da war das Wetter schon schön angenehm warm und trocken.
Im fischfreien Gartenteich haben sich bereits im März Grasfrösche und Erdkröten versammelt und laute Paarungskonzerte und wilde Orgien veranstaltet.
Der Froschlaich wird anfangs immer noch von den Fröschen bewacht, später sind sie dann plötzlich verschwunden.
Die langen Laichschnüre der Kröten sind überall um die im Wasser wachsenden Pflanzen geschnürt, immer wieder faszinierend wie sie aneinanderhalten.
Leider habe ich auch Molche im Teich, ich kann oft beobachten wie sie vom Froschlaich naschen, der Krötenlaich bleibt unberührt, ist anscheinend nicht so lecker...
Der Weg um die Wildblumenwiese war schon lange überfällig, das letzte Mal habe ich glaube ich vor 3 Jahren Rindenmulch darauf verteilt.
Dieser war nach den Jahren langsam verrottet, weggetragen, weggebuddelt, aufgebraucht.
Er sieht nicht nur schön aus wie ich finde, ich liebe auch diesen Geruch, und es läßt sich einfach sehr angenehm darauf laufen.
Die Amseln suchen darin gerne nach Würmen und Insekten, auch samen sich gerne die Pflanzen der Wildblumen darin aus.
Insgesamt habe ich fast 1000 Liter Rindenmulch verteilt.
Die letztes Jahr im Frühjahr selbstgebauten Hummelkästen habe ich bereits im März aufgestellt und hoffe seit dem darauf dass sie bezogen werden.
Ich habe seit dem Aufstellen schon einige Hummelköniginnen auf der Suche nach einer Nistmöglichkeit beobachten können. Drei davon konnte ich auch vorsichtig einfangen und in den Kasten kriechen lassen, doch leider hat ihnen der Platz wohl nicht gefallen.
Da die Königinnen ja meist in Erdnähe nach einem Loch im Boden suchen habe ich jetzt noch ein Experiment gestartet.
Ich habe einen Schlauch unter der Erde bis zum Eingang gelegt, vielleicht verirrt sich auf diese Weise ja noch eine Hummel in den Kasten.
So hoffe ich bald auf schönes warmes Wetter und darauf es nochmal versuchen zu können.
LG Alex
30. März 2017
Frühlingserwachen
Endlich, endlich ist auch bei mir der Frühling eingezogen, der Garten erwacht zu neuem Leben.
Die Frühlingssonne wärmt tagsüber schon richtig schön, leider ist es nachts noch immer sehr frostig.
Davon lassen sich jedoch weder Tiere noch Pflanzen abhalten. Die Stare sind zurückgekehrt und begutachten die Nistkästen und werben lautstark nach Partnern.
Ich bin immer wieder begeistert wie viele verschiedenen Töne und Laute sie dabei hervorbringen. Schon früh am Morgen besingen die Vögel der Umgebung den Frühlingsanfang. Ich liebe es diesem Gesang zu lauschen.
Überall im Garten blühen die Frühlingsboten wie Schneeglöckchen, Winterlinge, Christrosen, Primeln, Krokusse und Co.
Viele andere Stauden recken schon ihre zarten Spitzen aus der Erde, auf der Suche nach Licht und Wärme.
In den letzten Tagen war wirklich traumhaftes Gartenwetter, welches ich genutzt habe einiges im Garten zu erledigen. Es hat wieder einmal richtig gut getan nach langer Winterpause in der Erde zu buddeln und dabei die Seele baumeln zu lassen.
Die verblühten, abgestorbenen Reste der Stauden habe ich wie jedes Jahr den Winter über stehen lassen und erst jetzt von den Beeten entfernt. Einiges davon habe ich in der Totholzhecke verbaut, mit einem großen Teil wurde das Hochbeet neu bestückt.
Blättern von hohen Gräsern habe ich zu Bündeln geschnürt und an verschiedenen Stellen im Garten aufgehängt als zusätzliches Nistmaterial für die Vögel.
Nun sieht es wieder "ordentlich" aus und es ist genügend Platz für die jungen Pflänzchen sich auf ein Neues zu entfalten.
Das "Insektenhotel" hat auch endlich einen Schutz vor Räubern erhalten. Ich habe es endlich geschafft einen Maschendraht vor den Nisthilfen anzubringen, so können die Vögel die Nester der Wildbienen nicht mehr plündern.
Ich bin schon sehr gespannt darauf wann die ersten Insekten aus ihren Löchern fliegen.
Nach anstrengender Arbeit habe ich mir dann eine sehr leckere Bärlauchsuppe mit frisch geerntetem Bärlauch gegönnt, hmm lecker.
LG Alex
Die Frühlingssonne wärmt tagsüber schon richtig schön, leider ist es nachts noch immer sehr frostig.
Davon lassen sich jedoch weder Tiere noch Pflanzen abhalten. Die Stare sind zurückgekehrt und begutachten die Nistkästen und werben lautstark nach Partnern.
Ich bin immer wieder begeistert wie viele verschiedenen Töne und Laute sie dabei hervorbringen. Schon früh am Morgen besingen die Vögel der Umgebung den Frühlingsanfang. Ich liebe es diesem Gesang zu lauschen.
Überall im Garten blühen die Frühlingsboten wie Schneeglöckchen, Winterlinge, Christrosen, Primeln, Krokusse und Co.
Viele andere Stauden recken schon ihre zarten Spitzen aus der Erde, auf der Suche nach Licht und Wärme.
In den letzten Tagen war wirklich traumhaftes Gartenwetter, welches ich genutzt habe einiges im Garten zu erledigen. Es hat wieder einmal richtig gut getan nach langer Winterpause in der Erde zu buddeln und dabei die Seele baumeln zu lassen.
Die verblühten, abgestorbenen Reste der Stauden habe ich wie jedes Jahr den Winter über stehen lassen und erst jetzt von den Beeten entfernt. Einiges davon habe ich in der Totholzhecke verbaut, mit einem großen Teil wurde das Hochbeet neu bestückt.
Blättern von hohen Gräsern habe ich zu Bündeln geschnürt und an verschiedenen Stellen im Garten aufgehängt als zusätzliches Nistmaterial für die Vögel.
Nun sieht es wieder "ordentlich" aus und es ist genügend Platz für die jungen Pflänzchen sich auf ein Neues zu entfalten.
Das "Insektenhotel" hat auch endlich einen Schutz vor Räubern erhalten. Ich habe es endlich geschafft einen Maschendraht vor den Nisthilfen anzubringen, so können die Vögel die Nester der Wildbienen nicht mehr plündern.
Ich bin schon sehr gespannt darauf wann die ersten Insekten aus ihren Löchern fliegen.
Nach anstrengender Arbeit habe ich mir dann eine sehr leckere Bärlauchsuppe mit frisch geerntetem Bärlauch gegönnt, hmm lecker.
LG Alex
9. Oktober 2016
Neues Gemüsebeet
Eigentlich wollte ich nur schnell den Holzplatz in der Einfahrt aufräumen.
Dort liegen schon seit Monaten einige große und kleine Stämme und Äste, die ich im Garten aufstellen und unterbringen wollte.
Beim Begutachten von dafür geeigneten Plätzen kam ich dann auch am Mandelstrauch vorbei.
Er steht mitten in der Wiese und der Platz gefiel mir noch nie so richtig gut.
Mit dem Rasenmäher ist es immer sehr umständlich drum herum zu fahren ohne dabei an die Zweige zu stoßen und die abzubrechen.
Wie man auf dem Bild sehen kann habe ich schon oft versucht den Rasen darunter etwas einzudämmen.
| Vorher |
Kurzerhand habe ich mich dazu entschlossen mit den großen Baumstämmen ein neues Beet rund um den Strauch anzulegen.
Ich habe also mal wieder Spaten und Gabel zur Hand genommen und den Rasen weitläufig im Kreis abgestochen.
Von der Erde musste ich am Rand noch etwas mehr wegnehmen, um die großen Stämme richtig hinein legen zu können ohne dass sie mir davonrollen.
Die Baumstämme haben ca. eine Durchmesser von 50cm, das Gewicht habe ich dabei mal wieder völlig unterschätzt.
Obwohl sie schon so lange zum Trocknen liegen sind sie doch noch sehr schwer, zumal es auch noch bergauf ging.
Um einzelne Abteilungen zu bekommen habe ich dann noch kleine Stämme hineingelegt und wieder mit Erde aufgefüllt.
Für Gemüse war die Saison schon zu weit fortgeschritten, so habe ich meine 2 übrig gebliebenen, fast schon verkümmerten Kürbispflanzen eingebuddelt.Diese fühlen sich dort überraschenderweise sehr wohl und sind sehr gut gewachsen.
Mittlerweile haben sie den Strauch vollkommen überwuchert und tragen schöne Früchte.
Ich freue mich schon auf die nächste Gemüse- und Kräutersaison, genug Platz für sämtliche Pflanzen ist nun vorhanden.
6. Oktober 2016
Flechten mit Weiden
Wie ihr vielleicht wisst habe ich sehr viele Weiden im Garten stehen, besser gesagt an der Grundstücksgrenze.
Eine Seite des Gartens wird vom Nachbargrundstück mit einem lebenden Weidenzaun abgegrenzt,
In den letzten Jahren ist dieser schön hoch und blickdicht gewachsen.
Die oberen Triebe werden jedes Jahr mit in die vorhandene Hecke eingeflochten.
Die Wildvögel fühlen sich sehr wohl darin und nutzen sie als Versteck- und Nistmöglichkeit.
Auch am oberen Ende stehen einige kleine Weidenbüsche.
Ich habe alle vor einigen Jahren selbst gesteckt, um immer genügend Vorrat für Flechtarbeiten zu haben,
Mittlerweile haben sie sich prächtig entwickelt und werden jedes Jahr beschnitten.
Den anliegenden Stauden, Bäumen und Sträuchern schadet das bei mir nicht, da mein Grundstück das ganze Jahr über sehr feucht ist.
Das kommt daher das am oberen Ende des Garten ein kleiner Bach entlang läuft.
Da wir auch noch eine kleine Hanglage haben breitet sich das Wasser gleichmäßig im ganzen Garten aus.
Letzte Woche habe ich die Weide am Gartenteich beschnitten, ursprünglich war es mal eine Hängekätzchenweide, jedoch kamen immer wieder die Wildtriebe durch.
Weil einige Vögel sich so gerne darin niederlassen um die Leckereien vom angrenzenden Futterplatz zu knacken habe ich ungefähr 5-6 starke Äste davon wachsen lassen.
Untenrum ist sie sozusagen noch hängend.
Aus den stärksten Ruten habe ich Rankobelisken geflochten, das hatte ich mir schon so lange vorgenommen.
Diese sollen nächstes Jahr einige der hohen Stauden stützen.
Die restlichen Weidenruten baue ich meist in die schon vorhandenen Flechtzäune ein, hier ist immer mal wieder was nachzubessern oder zu erneuern.
Eine Seite des Gartens wird vom Nachbargrundstück mit einem lebenden Weidenzaun abgegrenzt,
In den letzten Jahren ist dieser schön hoch und blickdicht gewachsen.
Die oberen Triebe werden jedes Jahr mit in die vorhandene Hecke eingeflochten.
Die Wildvögel fühlen sich sehr wohl darin und nutzen sie als Versteck- und Nistmöglichkeit.
Auch am oberen Ende stehen einige kleine Weidenbüsche.
Ich habe alle vor einigen Jahren selbst gesteckt, um immer genügend Vorrat für Flechtarbeiten zu haben,
Mittlerweile haben sie sich prächtig entwickelt und werden jedes Jahr beschnitten.
Den anliegenden Stauden, Bäumen und Sträuchern schadet das bei mir nicht, da mein Grundstück das ganze Jahr über sehr feucht ist.
Das kommt daher das am oberen Ende des Garten ein kleiner Bach entlang läuft.
Da wir auch noch eine kleine Hanglage haben breitet sich das Wasser gleichmäßig im ganzen Garten aus.
Letzte Woche habe ich die Weide am Gartenteich beschnitten, ursprünglich war es mal eine Hängekätzchenweide, jedoch kamen immer wieder die Wildtriebe durch.
Weil einige Vögel sich so gerne darin niederlassen um die Leckereien vom angrenzenden Futterplatz zu knacken habe ich ungefähr 5-6 starke Äste davon wachsen lassen.
Untenrum ist sie sozusagen noch hängend.
Aus den stärksten Ruten habe ich Rankobelisken geflochten, das hatte ich mir schon so lange vorgenommen.
Diese sollen nächstes Jahr einige der hohen Stauden stützen.
Zuerst habe ich 8-9 dicke Äste oben mit dünnen Weideneruten zusammengebunden, danach unten in einem Abstand von ca. 25cm zum Boden weitere dünne Ruten hineingeflochten.
In die Mitte wurden zur besseren Stabilität auch nochmal Äste eingeflochten.
Die restlichen Weidenruten baue ich meist in die schon vorhandenen Flechtzäune ein, hier ist immer mal wieder was nachzubessern oder zu erneuern.
Ich liebe es mit Weiden- , Brombeer- oder Haselnussruten Zäune zu flechten.
Sie dienen bei mir nicht nur zur Deko, sondern auch um Stauden und Rosen zu stützen oder einfach nur um verschiedene Gartenabschnitte räumlich voneinander zu trennen.
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