25. November 2015

Garten winterfest machen



Jedes Jahr beginne ich bereits im Herbst damit den Garten für den Winter vorzubereiten.
Je nach Zeit fange ich Ende September bis Anfang Oktober damit an.

Zuerst wird die Terrasse aufgeräumt, das heißt kälteempfindliche Pflanzen wie zum Beispiel der Oleander und Geranien kommen zum Überwintern in den Keller.
Andere Topfpflanzen wie beispielsweise meine Funkien werden an einen windgeschützten Platz an die Steinmauer gestellt und abgedeckt. Sie verlieren im Herbst ja sowieso ihre Blätter und ziehen sich ein.
Frostempfindliche Deko und Töpfe wandern in den Geräteschuppen.











Zu dieser Jahreszeit beschneide ich auch meist noch zu groß und buschig geratene Bäume, Sträucher und Rosen.
Die Äste und Zweige werden überall im Garten in den Totholzhecken verteilt.
Die Igel freuen sich über die so aufgeschichteten Haufen und nehmen sie gern als Winterquartier an.
Weidenäste und andere biegsame Zweige nehme ich gerne um neue Zäune zu flechten.




Dieses Jahr musste ich auch mal an den lebenden Weidenzaun Hand anlegen.
Vor 3 Jahren habe ich ihn an einer Seite des Grundstückes angelegt.
Die Weidenruten sind sehr schön gewachsen und haben sich verdichtet.
Die oberen Triebe habe ich gekappt, seitliche Triebe wurden ineinander verflochten.
Er ist richtig schön blickdicht geworden, und die Vöglein tummeln sich gerne darin.



Den großen Bereich am oberen Ende des Grundstückes habe ich auch ausschneiden müssen.
Man kann jetzt sozusagen wieder in die Totholzheckenecke hineingehen.

Vorher
Nachher






Bevor die Gartengeräte und der Rasenmäher sauber gemacht und verräumt werden wird der Garten nochmal vom Unkraut befreit und das Laub auf der Wiese mit dem letzten Rasenschnitt beseitigt.
Laub welches danach noch von den Bäumen und Sträuchern fällt wird auf die Beete verteilt, so haben Insekten und andere Krabbler einen warmen und geschützten Ort zum Überwintern.

Zum Schluß wird noch die Wildblumenwiese mit Sense und Sichel "gemäht".
Das ist mindestens einmal im Jahr notwendig, damit der Boden mager bleibt.
Es fällt dabei jede Menge Schnitt an, auch diesen verteile ich mit in den Totholzhecken.

Vorher
Nachher




LG Alex





Kommentare:

  1. Hallo Alex
    Dein Garten scheint ein riesiges Paradies zu sein. Zum Glück habe ich nicht viele Töpfe die herein kommen, die schaffen wir zu zweit an einem Abend. So kann ich sie lange draussen stehen lassen.
    Das Schnittgut sammle ich dieses Jahr fürs letzte Hochbeet, das wird dann gleich unten reingefüllt und erst im Frühling fertig zugedeckt, vielleicht sogar auch noch nicht.
    Die Igel kommen nicht mehr zu uns, seit der Kanton die Bäche rund ums Grundstück geöffnet hat, ich glaube sie kommen nicht mehr darüber, was ich sehr schade finde. Trotzdem schichten wir seit Jahren am Bachlauf eine Totholz-Hecke auf, die von Weidenstecklingen gehalten wird. Ich bin gespannt, wann ich diese zum ersten Mal schneiden muss.
    Danke für die Einblicke.
    Grüess Pascale

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  2. Durch Zufall bin ich über "Do/Mi/s Garten" in "Wildes Gartenglück" gelandet.
    Ich bin ganz begeistert, denn auch ich versuche meinen Garten so natürlich wie möglich zu gestalten und ich freue mich immer sehr, wenn ich Gleichgesinnte finde.
    Mein Garten beherbergt jede Art von Kleingetier, denen ich überall Unterschlupf- und Wohnmöglichkeiten anbiete. Stein- Laub- und Todholzhaufen, Wildbienenhotels, ein kleiner Tümpel und jede Menge an verschiedenen Wildkräutern.
    Wir freuen uns immer wieder Igel zu sehen, dass Spitzmäuse und Eidechsen sich bei uns wohl fühlen und dass jegliche Art von Insekten, wie Wildbienen und Hummeln, die angebotenen Nistmöglichkeiten wahr nehmen und Meisen und Co. helfen uns bei der Schädlingsbekämpfung.
    Bei mir gibt es allerdings noch allerhand zu tun. Ich werde sozusagen "nie fertig!"
    Aktuell binde ich gerade Adventskränze und danach muss ich noch mein Werkzeug gründlich sauber machen und einfetten.
    Dann kann der Winter beginnen! (;- ))
    Ich freue mich, dass ich Deinen schönen Garten kennenlernen durfte.
    Herzliche Grüße, Helge

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  3. ich habe mir jetzt die Bilder ein paar mal angesehen. Es echt chaotisch und verwildert und sieht doch so aufgeräumt und natürlich gewachsen aus. Großes Kompliment! Ich finde es wunderbar. Und ich kann mir gut vorstellen, was das wieder für ne Arbeit war, das bisschen Holz wegschneiden und in die Totholzhecke buxieren, das bisschen Wildblumenwiese mähen und verräumen, die paar Töpfe auf der Terrasse zurechtrücken. Danach hast du sicher deinen Körper wieder ganz deutlich gespürt in jeder einzelnen Faser.

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  4. Dein Garten sieht echt klasse aus. Kann mir vorstellen, dass du viel zu tun hattest, um den Garten winterfest zu machen.

    Geht uns ja nicht anders, aber so schön wie dein Garten, sieht unserer nicht aus. Wir mussten gestern erst wieder ein paar Jungbäume mit Zurrgurten absichern, damit diese bei den Windstärken nicht aus dem Boden gerissen werden.

    Man hat halt immer etwas zu tun, wenn man einen Garten hat!

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